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Die Schweizer Hockeyaner kämpfen nach dem Ausscheiden gegen Deutschland mit den Emotionen. "Es fühlt sich leer an", erklärt Reto Schäppi stellvertretend für alle.

"Wir sind riesig enttäuscht. Wir hätten mehr als ein Tor erzielen müssen. Chancen dazu besassen wir genug", so Schäppi weiter.

Die Schweiz wollte eine Medaille gewinnen - erzielte aber gegen Kanada (1:5), Tschechien (1:4) und Deutschland (1:2) jeweils nur ein Tor. Fehlte da nicht viel zu viel für derartige Ambitionen? Schäppi: "Nein, das denke ich nicht. Alles hätte auf unsere Seite kippen können. Wir sind eine Mannschaft mit viel Moral. Aber ich gebe zu: Damit wir in einem Viertelfinal Schweden hätten schlagen können, wäre ein enormer Aufschwung nötig gewesen."

Sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft bestritt Goalie Jonas Hiller: "Es ist schön, sich mit Olympischen Spielen aus der Nati verabschieden zu können. Und ich hätte das natürlich viel lieber mit besseren Ergebnissen gemacht. Leider war uns der Erfolg hier nicht vergönnt." Warum der Rücktritt? "Ich bin 36-jährig. Ich will noch ein paar Jahre in der National League spielen. Zu Beginn der aktuellen Saison plagten mich immer noch gesundheitliche Probleme aus der letzten Saison. Mein Körper benötigt mehr Regenerationszeit. Deshalb macht es Sinn, im Frühling nach der Saison runterzufahren."

Am aufgebrachtesten war nach dem Spiel gegen Deutschland Philippe Furrer, einer der wenigen wirklich guten Schweizer in Gangneung. Furrer: "Ich kann mir immer noch nicht erklären. warum wir dieses zweite Tor gegen Deutschland nicht erzielen konnten. Wir besassen genug Chancen und Möglichkeiten. Wenn wir 2:1 in Führung gehen, dann gewinnen wir dieses Spiel. Davon bin ich überzeugt. Und im Viertelfinal hätten wir nichts zu verlieren gehabt."

Nationalcoach Patrick Fischer und Sportdirektor Raeto Raffainer begaben sich nach der Partie auf Ursachenforschung. Als ersten Punkt orteten sie eine ungenügende Vorbereitungszeit. Fischer: "Die Spieler kamen ausgelaugt in die Nationalmannschaft. Alle hatten vor dem Zusammenzug fünf Meisterschaftsspiele in acht Tagen bestritten, die Davoser inklusive des Cupfinals sogar sechs. Die Vorbereitungswoche verstrich, und wir konnten nichts anderes machen, als die Spieler wieder aufzupäppeln. Im Turnier gelang es uns dann nie mehr, wieder hochzufahren. Und unser Powerplay war grottenschlecht."

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SDA-ATS