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Drei Wochen vor den ersten Cup- und Meisterschaftsrunden starten vier Schweizer Teams in die Champions Hockey League. Meister ZSC Lions startet am Donnerstag im Hallenstadion gegen Aalborg.

Am Samstag bestreiten die Zürcher gegen Frölunda Göteborg ein zweites Heimspiel. Qualifikationssieger Bern, der HC Lugano und der EV Zug bestreiten bis Sonntag ebenfalls je zwei Partien, allerdings alle auswärts. Klar ist: Alle Schweizer Klubs wollen im Europacup ihr bestes Gesicht zeigen.

Für die Champions Hockey League ist es die zweite Saison mit neuem Format, bei welchem sich alle 32 Teilnehmer ausschliesslich über sportliche Kriterien qualifizierten. "Dieser Wechsel erwies sich als goldrichtig und hat den Wettbewerb massiv gestärkt", sagt der Schweizer Martin Baumann, der CEO der Champions Hockey League. Generell sind die Macher mit dem Produkt zufrieden: "Das Zuschauerpotenzial der Liga ist zuletzt nachhaltig gewachsen, insbesondere auch in der Schweiz", so Baumann.

Die Saison beginnt am Donnerstag (30. August) und endet am 5. Februar 2019 mit dem Final. Die Schweiz belegt im Länder-Ranking hinter Schweden, Finnland und Tschechien den 4. Platz. Die vier Startplätze sind mittelfristig nicht in Gefahr. Im Klub-Ranking figurieren aber einzig die ZSC Lions (4.) unter den Top 10. Bern (14.), Zug (27.) und Lugano (38.) wollen sich nach oben schaffen. Die weitesten Vorstösse in der Champions Hockey League schafften Fribourg-Gottéron (Halbfinalist 2016/17) und der HC Davos (Halbfinalist 2015/16). Mit JYP Jyväskylä aus Finnland triumphierte letzte Saison erstmals kein schwedisches Team. Die russische KHL macht weiter in der Champions Hockey League nicht mit.

"Es wird Zeit, dass ein Schweizer Team die Champions Hockey League gewinnt", meint Sven Leuenberger, der Sportchef der ZSC Lions, für die letzte Saison in den Viertelfinals Schluss war. Und Berns Trainer Kari Jalonen ist ein grosser Fan der CHL: "Die Liga wird jedes Jahr besser und besser. Es ist toll, wie die Klubs in Europa zusammen wachsen. Aus Sicht der Schweizer Teams bin ich überzeugt, dass alle vier dieses Jahr die Möglichkeit haben, die Champions League zu gewinnen." Das sehen auch der HC Lugano und der EV Zug so. "Wir wollen uns mit den Besten messen", sagt Luganos Trainer Greg Ireland. "Die Vorrunde ist für uns eine grossartige Herausforderung." Und Zugs neuer Trainer Dan Tagnes freut sich, dass "es endlich mit Ernstkämpfen los geht".

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SDA-ATS