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Im umstrittenen französischen Atomkraftwerk Fessenheim unweit von Basel hat sich erneut eine Störung ereignet. Es sei ein "Fehler" gemacht worden, als der Reaktor 1 nach Wartungsarbeiten am vergangenen Sonntag wieder hochgefahren werden sollte, teilte die Werksleitung am Freitag mit.

Dadurch sei der Reaktor automatisch abgeschaltet worden. Nach "angemessener Überprüfung" sei die Anlage am Montag wieder in Betrieb gegangen. Der Zwischenfall habe keine Auswirkung auf die Sicherheit des Kraftwerkes.

Die französische Atomaufsicht ASN stufte den Vorfall auf der weltweit gültigen Ereignisskala "INES" als Störung ein - die zweitniedrigste von acht Kategorien. Umweltschützer auf beiden Seiten des Rheins verlangen seit Jahren die Schliessung des pannenanfälligen ältesten französischen Atomkraftwerkes, das nur 35 Kilometer von Basel entfernt ist.

Auch die beiden Basel und Jura fordern die Abschaltung des alten AKW.

Die Atomkraftgegner verweisen auf das bekannte Erdbebenrisiko in der Gegend sowie die Gefahr eines Deichbruchs beziehungsweise einer Überschwemmung am Rheinkanal. Der französische Stromriese und Kraftwerksbetreiber EDF hat für Reaktorblock Fessenheim 1 eine Verlängerung der Laufzeit um zehn Jahre beantragt. Eigentlich wollte die Atomaufsicht darüber im März entscheiden; nach dem Atomunfall in Japan wurde dies nun auf Juni verschoben.

Die beiden Druckwasserreaktoren von Fessenheim wurden 1977 in Betrieb genommen und sind damit die ältesten in Frankreich. Im vergangenen Jahr ereigneten sich in dem Meiler drei Störungen, die gemäss der INES-Skala eine Stufe unter einem Störfall liegen.

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SDA-ATS