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Belfast/London - Die britische Polizei hat den Gewaltausbruch in Nordirland bisher noch nicht in den Griff bekommen. In der Nacht zum Mittwoch gab es zum dritten Mal in Folge Ausschreitungen in Teilen von Belfast.
Gewaltbereite Demonstranten aus katholischen Vierteln bewarfen die Polizei mit Molotow-Cocktails, Steinen und Flaschen. Auch einige Schüsse wurden abgefeuert.
Premierminister David Cameron forderte am Mittwoch im Parlament, die Verantwortlichen für dieses "völlig inakzeptable Verhalten" müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Cameron lobte das zurückhaltende Vorgehen der Polizei, die sich nicht habe provozieren lassen.
Auch Politiker der katholischen pro-irischen Partei Sinn Fein riefen erneut zum sofortigen Ende der Gewalt auf. So sprach der stellvertretende Chef der nordirischen Regionalregierung, der Sinn- Fein-Politiker Martin McGuinness, von einem Rückschlag für den Versöhnungs- und Normalisierungsprozess der letzten Zeit.
Der nordirische Polizeichef Matt Baggott hatte am Dienstag gesagt, dass unter den Gewalttätern diesmal vor allem Jugendliche und sogar einige Kinder von gerade mal acht Jahren gewesen seien. Die Kämpfe sind demnach vor allem "Freizeit-Randale". Entsprechend gering ist der Einfluss politischer Parteien.

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SDA-ATS