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"Fruchtbare Zusammenarbeit" zwischen der Schweiz und Usbekistan

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2009 - 18:46 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Auf ihrer Zentralasien-Reise wurde Bundesrätin Micheline Calmy-Rey von Usbekistans Präsident Islam Karimov empfangen. Die beiden stellten eine "fruchtbare Zusammenarbeit" in den Bretton-Woods-Institutionen fest.
Neben der Zusammenarbeit in der Weltbank und im Internationalen Währungsfonds seien auch die bilateralen Beziehungen besprochen worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Calmy-Rey traf zudem Aussenminister Vladimir Norov.
Usbekistan war 1993 das erste Land Zentralasiens, in dem die Schweiz eine Botschaft eröffnete. Es gehört zusammen mit Kirgistan und Tadschikistan zu den Hauptempfängern der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit in Zentralasien, die 2009 für diese Aktivitäten 40 Millionen Franken aufwendet, heisst es weiter.
Im Vordergrund der Zusammenarbeit stehe ein verbessertes Wasserressourcenmanagement, da das Wasser eine äusserst wertvolle Ressource darstelle. Die Region ist laut EDA für den intensiven Baumwollanbau bekannt.
Weiter sprach Calmy-Rey mit Karimov über die Unruhen in Afghanistan, das an Usbekistan angrenzt, sowie über die Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der verschiedenen regionalen Kooperationsorganisationen, denen Usbekistan angehört.
Nach Usbekistan wollte die Bundesrätin am Abend weiter nach Kirgistan reisen, der letzten Station ihrer Zentralasien-Reise.

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