Das Landesmuseum in Zürich präsentiert vom 14. Februar bis 22. April "Glanzlichter der Gottfried Keller-Stiftung". Damit tritt diese Sammlung zur Schweizer Kunst erstmals seit 30 Jahren wieder an die Öffentlichkeit.

Zu den Preziosen gehört das "Bildnis von Lydia Welti-Escher" (1886), gemalt von Karl Stauffer (1857-1891). Das Gemälde ist auch bedeutend, weil es Lydia Welti-Escher, die Alleinerbin Alfred Eschers, war, die die Gottfried Keller-Stiftung 1890 gründete. Die Stiftung und damit einen grossen Teil ihres Vermögens übertrug Welti-Escher der Eidgenossenschaft, dies allerdings mit der Auflage, bedeutende Werke der bildenden Kunst für die Schweiz aufzukaufen.

Die in rund 130 Jahren gesammelten 6500 Werke sind Teil der vom Bundesamt für Kultur (BAK) verwalteten Kunstsammlung des Bundes. Aufbewahrt werden sie als Dauerleihgaben in über 70 Schweizer Museen und 30 weiteren öffentlichen Institutionen in 23 Kantonen. Das Gemälde von Karl Stauffer befindet sich im Kunsthaus Zürich.

Die Ausstellung "Glanzlichter der Gottfried Keller-Stiftung" im Landesmuseum und im Museo d'arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano ist in Zusammenarbeit mit dem BAK entstanden. Die Schau in Zürich zeichnet die Geschichte der Stiftung nach und zeigt Objekte wie etwa ein Gesangsbuch des Dominikanerklosters St. Katharinental aus dem 14. Jahrhundert, zudem Glasgemälde, Graphiken, Gemälde und Skulpturen vom 12. bis ins 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung in Lugano setzt den Akzent auf die Malerei. Als einer der Höhepunkte wird zum zweiten Mal in fast 100 Jahren ausserhalb St. Moritz das Tryptichon "Werden - Sein - Vergehen" von Giovanni Segantini zu sehen sein. Die Schau im MASI dauert vom 24. März bis 28. Juli 2019.

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