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Laurien van der Graaff schreibt in Lenzerheide bei der 1. Etappe der Tour de Ski, einem Sprint in der Skating-Technik, Schweizer Langlauf-Geschichte.

Als erst zweite Schweizerin überhaupt nach Evi Kratzer stand die 30-Jährige nach einem Weltcup-Rennen zuoberst auf dem Podest.

Laurien van der Graaff, Gewinnerin der ersten Etappe der Tour de Ski zu sein, wie klingt das?

"Fantastisch! Es macht mich stolz und extrem glücklich. Ich habe mit meinem Trainer so oft auf einen Sieg im Weltcup hingearbeitet. Ich hatte in den vergangenen Jahren oftmals das Gefühl, es drauf zu haben, sprich einen Sieg erringen zu können - aber es hat nie geklappt. Nun ist es für alle, die mit mir zusammen arbeiten, schön, dies erreicht zu haben - und erst noch zuhause."

Sie mussten in diesem Jahr einige Rückschläge hinnehmen: Disqualifikation an der WM in Lahti, Stürze, gesundheitliche Probleme. Und jetzt überraschend der erste Weltcupsieg einer Schweizer Langläuferin seit mehr als 30 Jahren.

"Es ist schön, dass ich den ersten Podestplatz in dieser Saison für unser Team erringen konnte. Es ist wichtig für uns alle, dass wir einen guten Start in die Tour de Ski haben. Das gibt eine gute Stimmung, nicht zuletzt auch innerhalb des Service-Teams. Ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen. Jetzt durfte ich mir gleich mehrere Leader-Trikots überstreifen lassen - unter anderen dasjenige für die Tour-Führung."

Wann haben Sie gespürt, dass ein Top-Resultat bei diesem Skating-Sprint möglich ist?

"Ich habe mich eigentlich immer gut gefühlt und war nie müde. Ich wollte in jedem Moment des Rennens parat sein - das ist mir gelungen. Dass ich auf der Zielgeraden schnell sein kann, habe ich gemerkt. Ich habe aber gar nicht mitgekriegt, dass ich offenbar mit ziemlich grossem Vorsprung gewonnen habe. Als ich dann rechts und links keine Konkurrentin gesehen habe, sondern nur noch Schweizer Fahnen, da wusste ich, dass ich jubeln darf."

Sie verfügten über sehr gute Ski, was bei der Abfahrt Richtung Ziel deutlich wurde.

"Das Material ist quasi die Verlängerung der Beine. Wenn das Material passt, gibt das noch mehr Selbstvertrauen. Nach der letzten Abfahrt dachte ich mir: 'Das lasse ich mir nicht mehr nehmen, der Sieg gehört mir.'"

Was ist bei Ihnen passiert seit dem Heim-Weltcup in Davos vor drei Wochen? Damals waren Sie bereits vor dem Skating-Sprint in keiner allzu guten Stimmung. Und jetzt kurze Zeit später dieser Triumph.

"Ich war gesundheitlich angeschlagen. Anfang Saison habe ich feststellen müssen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Seither habe ich die Zeit zuhause optimal genutzt. Hier habe ich bereits nach der Qualifikation gemerkt, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe."

Mit dem Sieg haben Sie jedoch nicht gerechnet, oder?

"Nein, mit einem Sieg nicht. Aber ich wusste: Bin ich bis am Schluss vorne mit dabei, gehöre ich auf den letzten Metern zu den Schnellsten."

Sie haben unter anderen Maiken Caspersen Falla geschlagen, die Olympiasiegerin 2014 im Skating-Sprint. Es war ein Sieg bei einem starken Teilnehmerfeld.

"Das ist so. Ich hatte in den vergangenen Jahren bereits das Gefühl, dass es zu einem Sieg reichen müsste, allerdings habe ich es mental nicht hingekriegt. Ich habe im Sommer viel daran gearbeitet, dass ich auch im Kopf bereit bin zu gewinnen."

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SDA-ATS