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Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Sortenorganisation Gruyère beim weltweiten Markenschutz von Schweizer Käse einen wichtigen Etappensieg errungen: Die USA und Südafrika haben die Marke "Gruyère" beziehungsweise "Le Gruyère Switzerland" Anfang September anerkannt.

Dieser Erfolg sei ein Durchbruch in der Verbesserung des Schutzes von Produkten mit "starker Identität" gegen Nachahmungen oder missbräuchliche Verwendungen des Namens, teilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Donnerstag mit.

Bereits geschützt ist der Gruyère im europäischen Raum, da die EU wie die Schweiz das System der "Geschützten Ursprungsbezeichnung" (GUB) kennt und dieses dank bilateraler Abkommen anerkennt.

Die Ausdehnung des Schutzes auf Kontinente, die keine ähnliche Reglementierung kennen, sei eine "grosse Herausforderung", schreibt das BLW. Die Bundesbehörden gratulierten dem Sortenverband Interprofession du Gruyère (IPG) denn auch zu seiner "Beharrlichkeit".

Der Bund sei "voll und ganz" hinter den Bemühungen gestanden und habe seinerseits seine internationalen Beziehungen bemüht, um das Dossier voranzubringen, heisst es im BLW-Communiqué weiter.

Die Sortenorganisation Gruyère verspricht sich von den Registrierungen eine bessere Wertschöpfung und zusätzliche Anreize für die Branche. Sie rechnet für 2013 für die USA mit einem verkauften Volumen von rund 2500 Tonnen. Nach Südafrika werden laut IPG rund 40 Tonnen Gruyère exportiert.

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SDA-ATS