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"Manhatten" gewinnt die traditionellen Kuhkämpfe im Wallis

Ihr letzter Kampf am Sonntagabend ist kurz und intensiv gewesen. Dann stand die Ehringer-Kuh "Manhattan" als Siegerin da. Bereits im Jahr 2009 hatte sie den Finalkampf über alle Gewichtskategorien gewonnen und wurde "Königin aller Königinnen".

Rund 14'000 Besucherinnen und Besucher kamen am Wochenende nach Aproz VS, um sich die traditionellen Kuhkämpfe anzusehen. Wie jedes Jahr fand neben Züchtern und langjährigen Kuhkampf-Liebhabern auch viel Walliser Prominenz den Weg in die Arena. Das Westschweizer Fernsehen übertrug die Kämpfe live.

Gut 200 Eringer-Kühe kämpften um den Sieg. Die meisten von ihnen stammten aus dem Kanton Wallis, aber auch Bauern aus der Waadt und dem Kanton Neuenburg nahmen mit ihren Tieren an den Kämpfen teil. Zum ersten Mal fanden der Anlass heuer an zwei Tagen statt. Am Samstag gab es Markt sowie Tierausstellungen.

Die Eringer-Kühe gehören zu den kleinsten Rinderrassen Europas. Sie haben dunkles Fell, einen breiten Kopf und einen kräftigen Körperbau. Die Rinder sind anspruchslos und können auch im steilen Gelände weiden. Vorfahren der Rasse sollen mit den Römern in das heutige Gebiet des Kantons Wallis gekommen sein.

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