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"Marco Polo"-Produzentin verklagt Weinstein auf 10 Millionen Dollar

Der ehemalige Hollywood-Produzent Harvey Weinstein soll über hundert Frauen sexuell belästigt, angegriffen oder vergewaltigt haben. Er bestritt, je nicht-einvernehmlichen Sex gehabt zu haben. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JOHN CARUCCI

(sda-ats)

Alexandra Canosa, die Produzentin der Netflix-Abenteuerserie "Marco Polo", zieht gegen den ehemaligen Film- und Fernsehmogul Harvey Weinstein vor Gericht. Sie verlangt von ihm wegen sexueller Übergriffen zehn Millionen Dollar Schmerzensgeld.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, verklagte sie Weinstein vor dem Obersten Gericht New Yorks. Sie macht sexuelle Übergriffe, sexuelle Einschüchterung, emotionalen Missbrauch und physische Aggression geltend.

Die Weinstein zur Last gelegten Taten erstreckten sich Canosa zufolge über eine Reihe von Jahren bis zum September. Die Liste der Frauen, die angeben, von Weinstein sexuell belästigt, angegriffen oder vergewaltigt worden zu sein, ist seit Anfang Oktober auf etwa hundert Namen angewachsen.

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