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Eine Gruppe von Dalit-Aktivisten blockiert eine Strasse in Mumbai.

KEYSTONE/EPA/DIVYAKANT SOLANKI

(sda-ats)

Gruppen aus der untersten Schicht des indischen Kastenwesens haben am zweiten Tag in Folge die indische Metropole Mumbai und Teile des westlichen Bundesstaats Maharashtra weitgehend lahmgelegt.

Es soll bei den Verkehrsblockaden und Demonstrationen auch vereinzelt zu Gewalttaten gekommen sein, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten. Die Angehörigen der untersten Schicht wurden früher als "Unberührbare" bezeichnet und nennen sich heute Dalits.

Auslöser für die Proteste war der Tod eines 28-Jährigen am Montag nahe der Stadt Pune. Er starb offiziellen Angaben zufolge bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Aktivisten der Dalits und rechtsgerichteten Gruppen.

Seit Beginn der Proteste am Dienstag sind Medienberichten zufolge zahlreiche Busse und Autos in Mumbai beschädigt worden. Demnach habe die Polizei mehr als 100 Menschen festgenommen.

In mehreren Regionen Maharashtras, darunter Mumbai, patrouillierten Tausende Polizeibeamte auf den Strassen, hiess es. Viele Pendler sollen zu Fuss unterwegs gewesen sein, nachdem Unterstützer einiger Dalit-Parteien Züge und Busse blockierten. Schulen, Geschäfte und Büros blieben in der Millionenmetropole jedoch geöffnet.

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SDA-ATS