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Jetzt ist die Katze aus dem Sack, wie der Ex-20 Minuten online-Chef Hansi Voigt den Schweizer Onlineportal-Markt neu aufmischen will. "Watson" heisst das Projekt, das Voigt seit Mai 2013 entwickelt hat und das im ersten Quartal 2014 lanciert werden soll.

Angestossen und grösstenteils finanziert wird "Watson" vom Aargauer Verleger Peter Wanner. Die AZ Medien AG und Wanners private BT Holding AG beteiligten sich mit je 42,5 Prozent an der FixxPunkt AG von Voigt, wie die AZ-Sprecherin Ursulina Stecher am Sonntag bestätigte. 10 Prozent Prozent der Aktien sind für die Gründer reserviert und 5 Prozent für die Mitarbeiter.

Die Macher von "Watson" rechnen mit einem Finanzierungsbedarf von 20 Millionen Franken für die nächsten drei bis vier Jahre, wie die "Schweiz am Sonntag", ebenfalls ein Produkt der AZ Medien AG, in ihrer jüngsten Ausgabe schreibt.

Touchscreen-Generation im Visier

Am Projekt "Watson" arbeiten derzeit 15 Personen. Beim Start sollen es 50 Angestellte sein, davon 40 Journalistinnen und Journalisten. Zielpublikum ist ist die Touchscreen-Generation, die ihren Newshunger praktisch nur noch via Smartphone stillt.

Entsprechend wird das Newsangebot zugeschnitten. Statt über einen Entscheid des Nationalrates, über den alle anderen Medien berichten, will "Watson" beispielsweise die Sex-Eskapaden der US-Sängerin Miley Cyrus zum Topthema machen, wie Voigt gegenüber "Schweiz am Sonntag" sagte.

Hauptkonkurrent "20 Minuten"

Der grösste Konkurrenz von "Watson" ist gemäss Voigt das Onlineportal von "20 Minuten". "Watson" soll in einer Anfangsphase vorerst eines der drei meistbesuchten Onlineportale der Schweiz werden.

Das Konzept des Mobileportals überzeuge, die Macher seien Online-Profis und die journalistische Qualität stehe im Zentrum, teilte die AZ Medien AG in ihrem Communiqué vom Sonntag weiter mit. Die Investition in "Watson" sei ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Digitalgeschäfts mit bestehenden und neuen Angeboten.

SDA-ATS