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Schätzungsweise 1000 Schülerinnen und Schüler aus Bern und Umgebung haben am Dienstagvormittag in der Schule gefehlt und stattdessen in Bern an einer Anti-AKW-Kundgebung teilgenommen. Friedlich und lautstark zogen sie zweieinhalb Stunden lang durch die Stadt.

Die Kundgebung führte vom Berner Bahnhofplatz durch die Altstadt zum Sitz des bernischen Energiekonzerns BKW und wieder zurück in die Innenstadt. Viele Schüler trugen Transparente mit Aufschriften wie "Stopp AKW" und "Für erneuerbare Energie" und skandierten Parolen wie "Weg, weg Mühleberg".

Zahlreiche Schüler führten Kreidestifte mit sich und kritzelten Anti-Atom-Parolen auf die Strasse und Hausfassaden.

Aufruf auf Facebook

Im Allgemeinen erhielten die Schüler für die Kundgebung nicht frei. Vielmehr mussten sie einen Halbtag einsetzen. Gemäss bernischem Volksschulgesetz sind Eltern berechtigt, ihre Kinder nach vorgängiger Benachrichtigung der Schule an höchstens fünf Halbtagen pro Schuljahr nicht zur Schule zu schicken.

Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein anonymes Komitee namens "Jugend streikt" auf der Internetseite Facebook. Es schrieb vor der Kundgebung in einer Mitteilung, auch Schüler dürften ihre Meinung zur Atom-Thematik kundtun. Der Protest sei eine Form der Partizipation. Um eine Kundgebungsbewilligung hatte das Komitee nicht ersucht.

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SDA-ATS