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Die Schlagzeilen

POLITBAROMETER: Im Vergleich zu den eidg. Wahlen 2011 würden heute mehr Wählerinnen und Wähler den Mitteparteien sowie der SP die Stimme geben. GLP, CVP und BDP legen gemäss einer Umfrage je rund um einen Prozentpunkt zu. Dies gilt aber auch für die SP. Verlierer sind SVP, FDP und Grüne.

Laut dem jüngsten Politbarometer von "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" käme die SVP als grösste Partei noch auf einen Wähleranteil von 24,3 Prozent (2011: 26,6 Prozent). Gegenüber den noch tieferen Umfragewerten von September 2012 und März 2013 konnte die SVP ihren Wähleranteil jedoch stabilisieren. Die SP als zweitstärkste Kraft würde heute auf einen Wähleranteil von 19,6 Prozent kommen (2011: 18,7 Prozent).

TÖTUNGSDELIKT: Nach dem Tötungsdelikt an einer Genfer Sozialtherapeutin verlangen Politiker schweizweit einheitliche Standards bei der Betreuung von gemeingefährlichen Straftätern. Auch für die Beurteilung solcher Täter werden klare Regelungen gefordert. Die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli könnte sich vorstellen, dass künftig fehlbare Gutachter und Richter wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden können, wie sie gegen der Zeitung "Schweiz am Sonntag" sagte.

Der Zuger Regierungsrat Beat Villiger, Vizepräsident der Konferenz kantonaler Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD), spricht sich in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" für einheitliche Standards bei der Betreuung und Beurteilung gemeingefährlicher Straftäter aus.

BANKEN: Bei der Umwandlung von Postfinance in eine Aktiengesellschaft sind keine grossen Summen an Kundengeldern abgeflossen. Deshalb könne Postfinance ihre Anlagepolitik normalisieren, sagt Postfinance-Chef Hansruedi Köng in einem Interview mit der Zeitung "Schweiz am Sonntag".

Postfinance werde jetzt wieder substanzielle Beträge investieren und zwar in Pfandbriefe und öffentlich-rechtliche Körperschaften wie Städte und Kantone, staatsnahe Institutionen oder multinationale Schuldner.

SYRIEN: Nach der internationalen Einigung auf einen Plan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen fordert die Opposition in dem Bürgerkriegsland weitere Massnahmen gegen die Führung in Damaskus. Die Weltgemeinschaft müsse den Einsatz ballistischer Raketen gegen Wohnviertel verbieten.

Auch Angriffe der Luftwaffe auf Wohngebiete müssten unterbleiben, verlangte die Syrische Nationale Koalition in einer Mitteilung von heute. Nach zähem Ringen hatten sich die USA und Russland am Samstag auf einen Plan zur Vernichtung der syrischen Giftgasbestände geeinigt.

KANADA: Tausende Menschen haben am Samstag gegen ein von der Regierung der kanadischen Provinz Québec geplantes Verbot religiöser Symbole im öffentlichen Dienst demonstriert. "Nein zu der Charta", riefen die Protesteilnehmer, unter ihnen zahlreiche Muslime, in Montréal.

Die geplante Massnahme ist Teil einer von der Provinzregierung vorgelegten sogenannten Charta der Werte. Angestellten im öffentlichen Dienst soll demnach untersagt werden, religiöse Symbole wie Kopftücher, Turbane, grosse Kreuze oder die jüdische Kippa zu tragen. Ein Bündnis gegen Islamophobie, das zu der Demonstration aufgerufen hatte, kündigte an, gegen das Verbot vor Gericht zu ziehen.

ARKTIS: Im Rennen um riesige Öl- und Gasvorräte hat Russland erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder Kriegsschiffe in die Arktis entsandt. Ein Verband um den atomgetriebenen Raketenkreuzer "Pjotr Weliki" traf bei den Neusibirischen Inseln ein.

Die Wiederaufnahme der militärischen Präsenz sei die erste Etappe der von Kremlchef Wladimir Putin angeordneten Entwicklung der Seewege, sagte Vize-Verteidigungsminister Arkadi Bachtin. Die Patrouille diene auch dem Küstenschutz.

VULKAN: Nach einem Vulkanausbruch in Indonesien sind Tausende Menschen auf der Flucht. Heute Morgen begann der Vulkan Mount Sinabung in der Provinz Nord-Sumatra, Asche und Gestein zu speien, wie ein Mitarbeiter der Behörde für Katastrophenmanagement berichtete.

Etwa 2700 Menschen, die in der Nähe des Vulkans leben, mussten die Region verlassen. Die Behörden riefen die zweithöchste Warnstufe aus. Im Jahr 2010 war der Sinabung zum ersten Mal seit 400 Jahren ausgebrochen. Damals mussten etwa 12'000 Menschen ihre Häuser verlassen.

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SDA-ATS