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200 Alphornbläser beteiligten sich am Gemeinschaftskonzert vom Sonntag, traditionell einer der Höhepunkte des Festivals in Nendaz.

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Das Alphorn hat Nendaz (VS) während drei Tagen in Atem gehalten. 120 Kandidaten beteiligten sich am Wettbewerb des 17. Alphornfestivals. Trotz des etwas launischen Wetters zogen die Organisatoren eine "erfreuliche" Bilanz.

Am Gemeinschaftskonzert vom Sonntag, traditionell einer der Höhepunkte des Festivals, nahmen insgesamt 200 Musiker teil. Der imposante Anlass findet an der Uferböschung des Tracouet-Sees statt, 2200 Meter über Meer.

Das Festival versteht sich als Schaufenster für das Volkstümliche. Deshalb wurden auch Jodel, Fahnenschwingen und Treicheln geboten.

In der Schweiz wurde das Alphorn erstmals 1555 vom Zürcher Naturforscher Conrad Gessner erwähnt. das Instrument wurde dazu benutzt, das Vieh zusammenzurufen. Auch Nachrichten wurden damit von Tal zu Tal weitergegeben. Seine heutige Form erhielt das Alphorn erst 1880.

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