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Flüchtlinge aus Afrika verlassen das Schiff "Aquarius" am 26. Juni nach der Ankunft in Messina auf Sizilien.

Keystone/AP/BRAM JANSSEN

(sda-ats)

13'000 Flüchtlinge in vier Tagen sind im Mittelmeer aufgegriffen worden. Das Innenministerium in Rom ist auf der Suche nach Lösungen, um einen Zusammenbruch des Migranten-Aufnahmesystems zu verhindern.

Der für Flüchtlingsfragen zuständige Staatssekretär Mario Morcone ist im Dauereinsatz. Er führt Verhandlungen mit der Gemeindevereinigung ANCI sowie mit den Bürgermeistern der grösseren Städte Italiens, um sie zu überreden, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. 65'000 Migranten sind seit Anfang 2016 in Italien eingetroffen. 126'000 werden zurzeit versorgt.

Der Streit zwischen dem Innenministerium und den Gemeinden, wie die Bootsflüchtlinge innerhalb Italiens verteilt werden sollen, droht auszuarten. Wegen des "Notstands" im Süden verlangt Innenminister Angelino Alfano, Kommunen in ganz Italien müssten Tausende weitere Plätze bereitstellen, unter anderem in leeren Kasernen oder Turnhallen.

Der Chef der ausländerfeindlichen Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini, wehrt sich heftig dagegen. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass die Flüchtlingsboote schon vor der Abfahrt in Libyen gestoppt würden. Daher seien Abkommen zwischen der EU und der libyschen Regierung dringend notwendig.

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SDA-ATS