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Die letzte Stierhatz dieses Jahres in Pamplona ist vorüber. Und erneut schafften es mehrere Besucher, sich von den Stieren verletzen zu lassen.

KEYSTONE/EPA/JIM HOLLANDER

(sda-ats)

Bei der traditionellen Stierhatz im nordspanischen Pamplona sind am Freitag 13 Menschen verletzt worden. Unter ihnen waren zwei US-Bürger, zwei Franzosen und ein Italiener, die anderen Opfer waren Spanier, wie die Regionalregierung von Navarra mitteilte.

Die Verletzten waren demnach zwischen 24 und 55 Jahre alt und mussten im Spital behandelt werden. Mehrere von ihnen erlitten ein Schädeltrauma.

Es war das letzte Stiertreiben des diesjährigen San-Fermín-Festivals, das am Donnerstag vergangener Woche eröffnet wurde. Dabei werden jeden Morgen sechs Stiere durch die historische Altstadt von Pamplona getrieben.

Die Teilnehmer rennen dabei vor den Tieren etwa 800 Meter durch die engen Gassen der Stadt - dabei gilt es vielen als besonders mutig, die Stiere möglichst nah an sich herankommen zu lassen. Das Festival zieht jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an.

Seit 1911 kamen bei der Stierhatz 15 Menschen ums Leben. Zuletzt erlitt ein junger Spanier vor acht Jahren tödliche Verletzungen, als ein Stier ihm die Hörner in Nacken, Herz und Lunge rammte. Das Festival ist unter anderem von Ernest Hemingway in seinem Roman "Fiesta" verewigt worden.

SDA-ATS