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YB siegt. YB schiesst viele Tore. YB enteilt dem FC Basel. Nach zwei Dritteln der Saison deutet immer mehr auf den ersten Meistertitel der Young Boys seit 1986 hin.

Nach dem 4:2-Sieg der Young Boys in Lugano ist der Abstand in der Rangliste beträchtlich. Zumindest auf den ersten Blick. 14 Punkte liegen die Young Boys vor dem Verfolger und Titelverteidiger FC Basel. Das sind fast gleich viele Zähler, wie der FCB vor dem Tabellenachten Lausanne-Sport platziert ist.

Auf den zweiten Blick sieht es etwas weniger komfortabel aus für YB. Weil Basel zwei Spiele weniger ausgetragen hat, sind es nach Verlustpunkten bloss acht Zähler. Auch deshalb wollte YB-Abwehrchef Steve von Bergen noch nichts wissen von einer Vorentscheidung. "Es ist noch viel zu früh. Es interessiert mich auch nicht, wie gross der Vorsprung ist. Wir wollen einfach auf uns schauen und das nächste Spiel gewinnen."

So reden Sportler meistens. Sie sind oder geben sich zumindest offiziell so: vorsichtig. Bei YB ist die Vorsicht umso verständlicher, weil sich die Berner als gebrannte Kinder sehen: 2009/10 haben sie unter dem heutigen Nationaltrainer Vladimir Petkovic einen Vorsprung von 13 Punkten auf den FC Basel verspielt. Das wird ihnen immer wieder vorgerechnet. Doch so ganz stimmt das nicht. 13 Punkte waren es vor acht Jahren nach sieben Runden gewesen - also im August, nicht Anfang März. Nach 24 Runden waren es damals nur noch vier Punkte Vorsprung. Nur halb so viele wie für YB im schlechtesten Fall in diesem Jahr (falls der FC Basel seine beiden Nachholspiele gewinnt).

Und deshalb war dieses 4:2 in Lugano, gegen ein Team, das zum Rückrundenstart Basel auswärts geschlagen hatte, eben doch ein nicht zu unterschätzender Schritt in Richtung Meistertitel. Oder wie es Trainer Adi Hütter sagte: "Das war ein unglaublich wichtiger Sieg." Hütter lobte sein Team, das "sehr fokussiert" gewesen sei und nach dem Highlight im Cup-Halbfinal dieses "schwierige" Meisterschaftsspiel "sehr professionell" angegangen sei. "Alle stellen sich in den Dienst der Mannschaft", so der Österreicher.

Diese Aussage wird auch dadurch gestützt: Mit Thorsten Schick und Leonardo Bertone schossen zwei Ersatzspieler in der Schlussphase wenige Minuten nach ihrem Eintritt die beruhigenden Tore 3 und 4. YB hat jetzt in sechs Pflichtspielen seit der Winterpause 16 Treffer erzielt. Und weil vor Schick und Bertone auch die Stürmer Jean-Pierre Nsamé und Roger Assalé erfolgreich waren, zeigt nun auch die Torschützenliste der Super League eine eklatante Berner Dominanz. Das Klassement wird angeführt von drei YB-Spielern: Miralem Sulejmani, Assalé und Nsamé haben alle zehn Tore erzielt.

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SDA-ATS