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15'000 Menschen protestieren in Griechenland gegen die Sparpolitik

Vor dem Finanzministertreffen der Eurozone haben am Sonntagabend tausende Menschen in Athen und Thessaloniki gegen die Fortsetzung der Sparpolitik demonstriert. 15'000 Menschen versammelten sich nach Polizeiangaben vor dem Parlament in der griechischen Hauptstadt.

In der zweitgrössten griechischen Stadt Thessaloniki kamen zeitgleich laut Polizei rund 5000 Unterstützer der Regierung zusammen.

Vor dem Parlamentsgebäude in Athen forderten Teilnehmer am lautstark ein Ende der Politik, die zur "Verarmung" des Volkes und zur Abwanderung junger Menschen wegen der hohen Arbeitslosigkeit führe.

"Stoppt die Austerität - Unterstützt Griechenland - Ändert Europa", hiess es auf einem Transparent. Auch in anderen Städten wie Patras und Volos sowie auf Kreta und anderen Inseln gingen die Menschen auf die Strasse.

"Lasst Griechenland atmen", skandierten die Demonstranten, wie das Fernsehen berichtete. Viele Demonstranten waren Anhänger der neuen Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.

Am Montag berät die Eurogruppe in Brüssel über das weitere Vorgehen in Zusammenhang mit den griechischen Schulden. Die Regierung in Athen hat das Sparprogramm für beendet erklärt.

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