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Die halbwüchsige Tochter des verstorbenen US-Popstars Michael Jackson hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Paris Jackson wurde am Mittwoch in ein Spital in Kalifornien eingeliefert, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen der Jackson-Familie erfuhr.

Laut der auf Prominenten-Nachrichten spezialisierten Website "TMZ" hatte sich die 15-Jährige das Handgelenk aufgeschnitten und einen Abschiedsbrief geschrieben.

Paris soll 72 Stunden zur psychologischen Untersuchung im Spital bleiben. Die 15-Jährige leide unter Depressionen und habe bereits in der Vergangenheit Selbstmordgedanken geäussert. "Sie hat versucht, sich zu schneiden", sagte die Quelle, die anonym bleiben wollte.

"Sie hat das Gefühl, dass sie ihren Vater wirklich braucht... Sie war schon einmal wegen Depressionen in Behandlung, dies ist so etwas wie ein echter Hilferuf."

Die 15-Jährige sei körperlich wohlauf und nicht in Lebensgefahr, hiess es weiter. Ein Polizeisprecher sagte AFP, Beamte seien wegen einer "medizinischen Situation" zu einem Haus in Calabasas nahe Los Angeles gerufen worden, wo Paris Jackson lebt.

Viele Hilferufe abgesetzt

Die Jugendliche hatte am Donnerstagabend mehrere Mitteilungen auf Twitter geschrieben, darunter den Satz: "Yesterday, all my troubles seemed so far away now it looks as though they're here to stay" und "Ich frage mich, warum Tränen salzig sind?" Laut "TMZ" hatte Paris Jackson eine Selbstmord-Hotline angerufen. Ihr Gesprächspartner habe dann den Notruf gewählt.

Ihre Grossmutter Katherine, die das Sorgerecht für Paris und ihre beiden Brüder hat, erklärte: "Es ist schwierig, eine sensible 15-Jährige zu sein, egal, wer man ist. Es ist besonders schwierig, wenn man die Person verliert, die einem am nächsten steht."

Paris gehe es körperlich gut und sie werde medizinisch versorgt. Die Familie bitte darum, ihre Privatsphäre zu wahren. Paris' Mutter Debbie Rowe dankte in einer Erklärung für die Anteilnahme am Schicksal ihrer Tochter und bat ebenfalls um Rücksichtnahme.

Michael Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben. Seine damals elf Jahre alte Tochter war bei der Trauerfeier für ihren Vater erstmals öffentlich aufgetreten. Dabei hatte sie ihren Vater unter Tränen als besten Papa der Welt gewürdigt.

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SDA-ATS