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Ein Paar besichtigt eine Wohnung. Laut einer Umfrage flunkert jeder siebte bei der Wohnungsbewerbung, um den Zuschlag zu bekommen. (Archiv)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Auf der Suche nach einer Wohnung in der Stadt wird auch gerne mal getrickst: In einer Umfrage gab jeder siebte zu, schon einmal falsche oder unvollständige Angaben zu seiner Person gemacht zu haben. Acht von zehn hatten damit Erfolg und würden es wieder tun.

Comparis.ch als Auftraggeber der Umfrage erklärt die Trickserei mit der beschwerlichen Wohnungssuche. Chancen auf einen Zuschlag bei der Wohnung habe nur, wer sich als perfekter Mieter präsentiere, schreibt der Onlinevergleichsdienst in einer Mitteilung vom Donnerstag. Wer raucht, Haustiere hat oder ein Instrument spielt, hat demnach keine Chance.

Über ein Drittel der 1001 befragten Mieter empfindet den Weg zur Traumwohnung als steinig. In Genf berichteten mit 53 Prozent rund die Hälfte der Befragten von einer schwierigen Wohnungssuche. In dieser Stadt flunkert denn auch jeder Fünfte bei der Wohnungsbewerbung.

Auch in Lausanne (47 Prozent) und Zürich (40 Prozent) kämpfen viele Wohnungssuchende mit Schwierigkeiten. In diesen beiden Städten haben 20 beziehungsweise 13 Prozent der Befragten schon einmal ein pikantes Detail bei der Wohnungsbewerbung weggelassen.

Weiter versuchen die Mieter, auch mit ihrer Kleidung einen guten Eindruck zu hinterlassen. Rund ein Drittel kleidet sich wie für ein Bewerbungsgespräch. 29 Prozent kleiden sich sportlich-elegant und suchen die Kleidung sorgfältiger als sonst aus. 36 Prozent gehen im Alltagslook zur Besichtigung.

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact im Mai unter 1011 Mietern aus den neun grössten Städten der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt.

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SDA-ATS