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Rund 150 Personen haben am Samstagnachmittag in St. Gallen für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. In einem friedlichen Marsch zogen sie durch die Innenstadt. Als Rednerin trat die Nationalrätin der St. Galler Grünen, Yvonne Gilli, auf.

Mit Fähnchen "Atomkraft? Nein danke!", gelben "Atommüll"-Fässern und Trillerpfeifen machten die vorwiegend jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung auf ihre Forderung aufmerksam. Zum Protestmarsch hatte die Grüne Partei des Kantons St. Gallen kurzfristig aufgerufen.

Nationalrätin und Ständeratskandidatin Yvonne Gilli sagte in ihrer Rede, die Sterne stünden in der Schweiz günstig für den Atom-Ausstieg - "nicht zuletzt, weil wir von vier Bundesrätinnen unterstützt werden".

Die Grünen würden den Atom-Ausstieg "mit allen unseren Kräften fördern", versprach Gilli. "Wir schulden das den Menschen, die in Harrisburg, in Tschernobyl gelitten haben, und wir schulden das Fukushima." Japans Bemühungen, die Nuklearkatastrophe zu bewältigen, verdienten höchsten Respekt, sagte die Rednerin.

In der Schweiz schweige die SVP für einmal. Die FDP enthalte sich wegen des Wahlkampfs der Stimme zum Atom-Ausstieg, und die CVP sei in der ganzen Debatte zwischen Stuhl und Bank gefallen, sagte Gilli. Rund um die Kundgebung sammelten die Grünen Unterschriften für ihre Initiative zum Atom-Ausstieg.

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SDA-ATS