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1500 Atomkraft-Gegner bilden Menschenkette in Berlin

Dieser Inhalt wurde am 10. April 2010 - 16:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Mit einer Menschenkette zwischen den Konzernzentralen der Energieunternehmen Vattenfall und RWE in Berlin haben mehr als 1500 Teilnehmer für den Ausstieg aus der Atomkraft demonstriert. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Beteiligung.
"Unsere Erwartungen sind übertroffen worden", sagte eine Sprecherin der Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weitere Protestaktionen fanden zeitgleich in mehr als 50 Städten statt.
Die Demonstrationen waren Auftaktveranstaltungen zu der grossen Menschenkette, die am 24. April auf einer Länge von 120 Kilometer die Atomkraftwerke Krümmel, Hamburg und das Atomkraftwerk Brunsbüttel miteinander verbinden soll.
"Längere Akw-Laufzeiten dienen ausschliesslich den Profitinteressen der Atomstromkonzerne, die im Jahr auf Zusatzgewinne von 300 Milliarden Euro pro Atomkraftwerk hoffen", erklärte der BUND-Atomexperte Thorben Becker.
Ein Weiterbetrieb alter Akws verschärfe das Sicherheitsrisiko, vergrössere den Atommüllberg und stehe dem Ausbau der erneuerbaren Energien im Weg. Mit der Aktion am 24. April würden die Bürger "ein starkes Signal" an die Bundesregierung senden. "Die Mehrheit der Bevölkerung will den Atomausstieg."
Zu den Aktionen aufgerufen haben ein Bündnis von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Erneuerbare-Energien-Verbänden, kirchlichen Organisationen, Gewerkschaften und Parteien.

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