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Was die Retter in Pakistan zu sehen bekommen, ist erschütternd: 16 bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Kinderleichen und eine tote Lehrerin. Ihr Schulbus hatte Feuer gefangen, nur wenige Schüler konnten sich rechtzeitig mit einem Sprung aus dem Bus retten.

Der Kleinbus ging am Samstagmorgen in Flammen auf, als er gerade die Schüler in eine Privatschule am Rande der ostpakistanischen Stadt Gujrat brachte, wie die Polizei mitteilte. Sieben weitere Schüler seien verletzt worden, berichteten die Rettungskräfte.

Die meisten Opfer seien zwischen zehn und zwölf Jahren alt und hätten starke Verbrennungen erlitten, sagte ein Spitalarzt. Fernsehbilder zeigten den vollkommen ausgebrannten Schulbus, rund 25 Menschen sollen nach Angaben des Privatsenders Dunya TV an Bord gewesen sein. Mit Hilfe von DNA-Tests solle nun die Identität der stark verbrannten Todesopfer ermittelt werden.

Geruch von Treibstoff im Bus

Bereits kurz vor der Tragödie habe sich der Geruch von Treibstoff im Bus ausgebreitet, berichtete eine Schülerin dem Sender Geo TV. "Wir haben den Fahrer gebeten, den Bus anzuhalten. Und als er dann langsamer fuhr, bin ich aus dem Wagen gesprungen", sagte sie, ohne ihren Namen zu nennen. "Auch einige andere Schüler sprangen raus", berichtete sie.

"Wir sahen das Feuer im Bus und haben versucht, den eingeschlossenen Schülern zu helfen. Wir konnten es aber nicht, weil sich das Feuer schnell ausgebreitet hat", erzählte das Mädchen.

Buschauffeur abgehauen

"Der Fahrer ist nach dem Vorfall abgehauen", sagte Polizeichef Dar Ali Khattak. Er gehe aber davon aus, dass der Busfahrer bald gefasst werde. Die Ursache der Tragödie werde noch untersucht. Der Wagen habe einen Doppelantrieb aus Benzin und komprimiertem Gas gehabt. In ersten Berichten war eine Gasexplosion vermutet worden.

Pakistans Regierung hatte immer wieder vor minderwertigen Behältern für komprimiertes Gas gewarnt, da sie unter Druck explodieren können. Weil sie günstig sind, werden sie dennoch oft verwendet.

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SDA-ATS