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Räumung des von Braunkohlegegnern besetzten Hambacher Forsts bei Köln: Beamte tragen einen Baumhaus-Aktivisten weg.

KEYSTONE/EPA/FRIEDEMANN VOGEL

(sda-ats)

Bei der Räumung des von Braunkohlegegnern seit Jahren besetzten Hambacher Forsts bei Köln sind am Freitag 17 Menschen festgenommen worden. Aus zwei Baumhäusern brachten die Beamten Aktivisten herunter, die sich dort angekettet hatten, wie die Polizei Aachen mitteilte.

Ein Polizist habe sich bei dem Einsatz leicht verletzt. Einige Braunkohlegegner zündeten den Angaben zufolge ausserdem sogenannte Rauchtöpfe an, aus denen weisser und grüner Rauch aufstieg.

Von den sechs Demonstranten, die bereits am Donnerstag festgenommenen worden waren, wurden laut Polizei fünf wieder auf freien Fuss gesetzt.

Der Hambacher Forst war in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Kampf von Umweltschützern gegen die Kohleverstromung geworden. Ein Teil des zwischen Aachen und Köln gelegenen Waldgebiets ist seit geraumer Zeit von Klimaaktivisten besetzt. Der Energiekonzern RWE will ab Mitte Oktober einen weiteren Teil des Waldes roden, um seinen angrenzenden Braunkohletagebau zu erweitern.

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SDA-ATS