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Nach dem verheerenden Tornado in der Kleinstadt Joplin im US-Staat Missouri sind 17 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet worden. Bis Montagabend wurden 116 Tote gefunden, ein weiterer Anstieg der Opferzahl wurde befürchtet.

Trotz anhaltender starker Unwetter suchten die Rettungskräfte die Nacht hindurch weiter fieberhaft nach Überlebenden. US-Präsident Barack Obama kündigte für Sonntag einen Besuch im Katastrophengebiet an.

Der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, sagte, es sei nicht abzuschätzen, wie hoch die Zahl der Opfer letztlich sein werde. "Offensichtlich steigt sie weiter."

Weiterhin wurden die Such- und Rettungsarbeiten durch das gewaltige Ausmass der Zerstörung erschwert. Überlebende suchten in den Trümmern ihrer Häuser nach wichtigen Dokumenten, Kleidung und Familienfotos, doch viele mussten angesichts der Schuttberge wieder aufgeben.

Über 300 Stundenkilometer

Nach Angaben der Feuerwehr wurden möglicherweise tausende Häuser zerstört. Mehrere hundert Fabriken und Geschäfte wurden dem Erdboden gleich gemacht, darunter ein grosser Baumarkt und ein Supermarkt.

Der Sturm wurde vorläufig in der Kategorie 4 eingestuft, der zweithöchsten Stufe gemessen an der Zerstörung, die sie verursachen, wie der Direktor des Nationalen Wetterdienstes, Jack Hayes, erklärte. Der Tornado sei mit 306 bis 319 Kilometer pro Stunde durch die Stadt gefegt und 1,2 Kilometer breit gewesen. Meteorologen erwarteten in den kommenden Tage weitere Stürme.

Schutzbunker nicht erreicht

Obwohl einige der Bewohner bis zu 17 Minuten Vorwarnung vor dem Sturm hatten, schafften es viele nicht in Schutzbunker oder ihre Keller. Die schweren Regenfälle und der Hagel könnten die Sirenen übertönt haben.

Im Internet machte ein Video von einer Gruppe die Runde, die Zuflucht in einem stockdunklen Kühlraum eines Lebensmittelladens gesucht hatte. Auf dem Video sind der heulende Wind, schreiende Kinder und eine immer wieder betende Frau zu hören.

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SDA-ATS