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Bei einem Angriff auf ein Restaurant in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou sind 18 Menschen getötet worden. Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet um den Tatort ab.

KEYSTONE/EPA/STR

(sda-ats)

Mehrere Männer haben am Sonntagabend in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou ein Restaurant gestürmt. 18 Menschen seien getötet worden, sagte Informationsminister Remis Dandjinou am Montag.

Zwei Angreifer wurden laut Remis Dandjinou erschossen. Die Lage ist nach Angaben der Regierung unter Kontrolle. Man verurteile den Überfall "aufs Schärfste", sagte der Informationsminister.

Die Angreifer hatten am Sonntagabend das Feuer auf Gäste des bei Ausländern beliebten Lokals eröffnet, anschliessend verschanzten sie sich in dem Gebäude, möglicherweise mit Geiseln. Ziel der Attacke war das türkische Restaurant Istanbul im Zentrum der Hauptstadt. Die burkinische Regierung sprach von einem "Terroranschlag".

Ein türkischer Staatsbürger ist unter den Getöteten. Ein weiterer Türke sei beim Angriff verletzt worden, teilte das türkische Aussenministerium mit. Gemäss dem Aussendepartement (EDA) in Bern liegen derzeit keine Informationen über Schweizer Opfer vor, wie ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Die Opferzahlen könnten noch weiter steigen: Ein Spitalarzt sagte, rund ein Dutzend Verletzte würden behandelt, ihr Zustand sei zum Teil "sehr kritisch".

Nach der Attacke auf das Restaurant war es zu Schusswechseln zwischen Angreifern und Soldaten gekommen. Polizei und Armee riegelten das Gebiet weiträumig ab.

Der Tatort liegt nur rund 200 Meter vom Café Capuccino entfernt, auf das Anfang 2016 ein Anschlag verübt worden war. Damals waren 30 Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Schweizer. Zur Tat bekannte sich die Dschihadistengruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb. Der Tathergang damals ähnelte jenem beim Anschlag vom Sonntagabend.

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SDA-ATS