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Bern - Bei schönem Wetter, aber eher tiefen Temperaturen haben rund 1800 Personen das Schäferfest auf dem Gemmipass zwischen den Kantonen Bern und Wallis besucht. Höhepunkt war wie jedes Jahr der Auftritt der 800 Schafe, die sich auf einen besonderen Leckerbissen stürzten.
Aus allen Richtungen strömten die Schafe am Mittag von den umliegenden Bergen hinunter zum Daubensee. Dort wartete das "Gläck", das ihnen die Schäfer am Morgen ausgelegt hatten. Das "Gläck" ist eine Mischung aus Krösch, Kleie und Salz. Die Schafe erhalten das Gemisch nur einmal im Sommer. Noch bis 12. September bleiben die Schafe auf den saftigen Wiesen auf der Gemmi.
Die rund 1800 Besucher begaben sich am Sonntagmorgen von Kandersteg im Kanton Bern oder von Leukerbad im Wallis zum Daubensee auf der Gemmi, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Nicht wenige legten den Weg auf die Gemmi zu Fuss zurück. Wer es gemütlicher mochte, nahm die Gemmi- oder Sunnbüel-Bahn. Im letzten Jahr besuchten bei strahlendem Wetter 2500 Personen das Schäferfest.
Eingeläutet wurde das Fest traditionsgemäss mit einem Schäferfrühstück, das für Frühaufsteher ab 6 Uhr serviert wurde. Am Ufer des Daubenssees fand danach der Gottesdienst statt. Musiker mit Schwyzerörgeli und Alphorn sowie Jodler und Fahnenschwinger unterhielten die Besucher.
Das Schäferfest ist ein traditionsreicher Anlass: Walliser Schäfer führten das Fest erstmals 1957 durch, ein Jahr später nahmen auch die Berner Kollegen teil. Es soll die Zusammengehörigkeit zwischen den Kantonen symbolisieren. Dazu passend: Berner und Walliser Delegationen messen sich jeweils im Seilziehen.

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SDA-ATS