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20 Prozent mehr Autoverkäufe in Frankreich

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2009 - 15:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Paris - Gestützt durch Verschrottungsprämie und Öko-Bonus hat der Autoabsatz in Frankreich im Oktober einen Sprung nach oben gemacht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien 20,1 Prozent mehr Neuwagen verkauft worden, teilte der französische Automobilverband CCFA mit.
Damit seien 210'140 Fahrzeuge neu zum Strassenverkehr zugelassen worden. Von dem Schub profitierten aber vor allem einheimische Hersteller. Die deutschen Autobauer BMW, Mercedes und Volkswagen verbuchten durchweg Absatzrückgänge. Kräftig legte aber Opel zu, wo die Verkäufe um 35 Prozent auf 6709 Fahrzeuge stiegen.
Der Autoabsatz in Frankreich stieg insgesamt im sechsten Monat in Folge. In den ersten zehn Monaten des Jahres erhöhte er sich damit um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der französische Staat kurbelt den Verkauf von Neuwagen mit einer Verschrottungsprämie von 1000 Euro für über zehn Jahre alte Altautos an. Daneben gibt es einen Umweltbonus von 200 bis 1000 Euro, wenn der Neuwagen unter 130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstösst. Der Kauf von Hybridfahrzeugen wird mit 2000 Euro belohnt.
Einschliesslich der leichten Nutzfahrzeuge betrug der Anstieg 12 Prozent. Die französischen Hersteller legten um ein Viertel zu, wobei Renault mit 34,5 Prozent dem Konkurrenten PSA Peugeot Citroën mit 21,8 Prozent davonfuhr.
Die Marke Volkswagen verlor 7,3 Prozent auf 12 753 Zulassungen. Die Marke BMW verlor 17,2 Prozent und Mercedes 12,2 Prozent. Dagegen gewann Opel 35,1 Prozent dazu. Der grosse Gewinner war die Renault-Tochter Dacia mit plus 75,1 Prozent.

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