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Das vergangene Jahr war nach Angaben der UNO-Organisation für Meteorologie (WMO) das wärmste seit Beginn der Messungen. Dies bestätige, dass es eine deutliche Tendenz zu einer langfristigen Erderwärmung gebe, teilte die Organisation am Donnerstag in Genf mit.

Mit nur geringen Unterschieden zu 2010 waren auch die Jahre 1998 und 2005 Rekordjahre. Die zehn wärmsten Jahre der Geschichte seien allesamt seit 1998 gemessen worden, sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud.

Laut WMO schmolz die Eisdecke im arktischen Meer im Dezember 2010 so stark wie nie zuvor. Die weltweite Durchschnittstemperatur lag im vergangenen Jahr 0,53 Grad Celsius über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990, der als Massstab für Klimamessungen verwendet wird.

2010 war es im Durchschnitt 0,01 Grad wärmer als 2005 und 0,02 Grad wärmer als 1998. Diese Unterschiede gelten wegen der bei Messungen üblichen Fehlerspanne laut WMO rein statistisch gesehen als vernachlässigbar.

Die WMO bestätigte mit ihren Angaben eine auf Messungen aus zehn Monaten basierende vorläufige Studie, die im Dezember beim Weltklimagipfel in Cancún vorgestellt worden war. Im Dezember hatte Jarraud gesagt, die Jahre 2001 bis 2010 seien das wärmste Jahrzehnt der Geschichte.

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SDA-ATS