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Bis 2015 sollen in der Bundesverwaltung 44 bis 48 Prozent der Stellen von Frauen besetzt sein. Gleichzeitig sollen bei der Personalrekrutierung die Angehörigen der Sprachminderheiten sowie Menschen mit Behinderungen stärker berücksichtigt werden.

Der Bundesrat hat beschlossen, für die Legislaturperiode 2012 bis 2015 diverse Sollwerte für die Personalpolitik des Bundes neu festzulegen. 2010 lag der Frauenanteil beim Bund unter Ausklammerung der Armee und der Grenzwache bei durchschnittlich 42,1 Prozent. Werden diese mitberücksichtigt, wäre der Frauen-Anteil gar nur bei 31,7 Prozent gelegen.

Der Bundesrat beschloss nun bei den Sollwerten zu differenzieren. Für die Verwaltung ohne Verteidigung und Grenzwache soll der Frauenanteil auf 44 bis 48 Prozent steigen. Für die Verteidigung strebt er einen Anteil von 11 bis 12 Prozent an und im Grenzwachtkorps einen solchen von 8,5 bis 10,5 Prozent.

Nach Lohnklassen differenziert

Zielvorgaben macht der Bundesrat auch in Bezug auf die Frauen-Anteile je nach Lohnklassen. Während in den Klassen 24-29 (Höchstlöhne von rund 143'000 bis 182'000 Franken) letztes Jahr der Frauen-Anteil noch bei 23,8 Prozent lag, soll er bis 2015 auf 29 bis 34 Prozent erhöht werden. Bei den Spitzenbeamten der Lohnklassen 30-38 (195'000 bis 366'000 Franken) soll der Anteil von zuletzt 14 Prozent auf 16 bis 20 Prozent angehoben werden.

Richtwerte will der Bundesrat auch bei der Vertretung der Sprachminderheiten in der Bundesverwaltung erreichen. Während die Deutschschweizer ihren Anteil auf 70 Prozent (2010: 72,1) senken sollen, strebt die Verwaltung bei den Französischsprachigen einen Anteil von 22 Prozent (21) und bei den Italienischsprachigen von 7 Prozent (6,6) an. Ein Prozent aller Bundesangestellten soll aus dem rätoromanischen Sprachraum stammen (derzeit 0,3 Prozent).

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SDA-ATS