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21 Menschen bei Geiseldrama im Süden der Philippinen erschossen

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2009 - 11:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Cotabato - Bei einem Geiseldrama im Süden der Philippinen sind nach Angaben der Armee mindestens 21 Menschen erschossen worden. Eine bewaffnete Gruppe mit Verbindungen zu einem einflussreichen Lokalpolitiker hatte den Angaben zufolge 40 Menschen als Geiseln genommen.
Unter ihnen seien politische Rivalen und Journalisten. "Wir haben 21 Leichen gefunden", sagte Generalmajor Alfredo Cayton im Radio. "Unsere Männer durchkämmen die Gegend, um weitere zu finden." Einheiten der Armee hätten die Verfolgung der Entführer aufgenommen.
Hinter der Tat steht offenbar ein Konflikt zwischen zwei Lokalpolitikern in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinz Maguindanao. Die Angreifer sollen nach Armeeangaben Anhänger des amtierenden Gouverneurs Andal Ampatuan sein, der einen Rivalen daran hindern wollte, seine Kandidatur für die Regionalwahlen im Mai 2010 einzureichen.
Der Süden der Philippinen ist immer wieder Schauplatz von Gefechten zwischen der Armee und Aufständischen. In der Gegend sind mehrere Rebellengruppen aktiv. Unter anderem kämpfen islamistische Aufständische für einen unabhängigen islamischen Staat im Süden der mehrheitlich katholischen Philippinen.

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