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Tropensturm "Tembin" brachte kurz zu Weihnachten Überschwemmungen und Erdrutsche auf die Philippinen. Mindestens 240 Menschen kamen ums Leben. Nun hält der Sturm auf Vietnam zu.

Keystone/AP/

(sda-ats)

Tropensturm "Tembin" hat auf seinem Weg durch den Süden der Philippinen am Wochenende eine Schneise der Verwüstung gezogen und mindestens 240 Menschen getötet.

Am ersten Weihnachtstag meldeten Retter aber ein kleines Wunder: Eine junge Frau wurde am Montag 900 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt aus dem Meer gerettet.

Am Montag suchten Rettungstrupps in der Region Mindanao noch nach Dutzenden Vermissten. Am schlimmsten betroffen war die Provinz Lanao del Norte, wo 127 Menschen ums Leben kamen - die meisten von ihnen durch Überschwemmungen und Erdrutsche.

Hoffen auf weitere Überlebende

Die am Montag aus dem Meer gerettete Diana Salim stammt aus der Stadt Sibuco in der Provinz Zamboanga del Norte. Die 25-Jährige war am Freitag mit Teilen ihres Hauses ins Meer gespült wurden. Ein Frachtschiff entdeckte die Frau, die sich an Trümmer geklammert hatte, im Meer treibend.

"Dianas Rettung lässt uns weiter hoffen, dass wir auch andere Überlebende finden", sagte der Bürgermeister von Sibuco dem Radiosender DXRZ.

"Tembin" war am Freitag in der südlichen Region Mindanao auf Land getroffen. Mehr als 97'000 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Häuser wurden weggeschwemmt, viele Strassen waren durch umgestürzte Bäume und Geröll unpassierbar. Die Stromversorgung war ebenfalls unterbrochen.

Kurs auf Vietnam

Nach Verlassen der Philippinen nahm der Sturm am Sonntag nach Angaben von Meteorologen wieder an Stärke zu. "Tembin" zog nach Westen und nahm Kurs auf den Süden Vietnams. Dort sollte er am späten Montag mit Böen von etwa 100 Kilometern pro Stunde auf Land treffen, warnte die vietnamesische Wetterbehörde. Die Region wird nur selten von Wirbelstürmen getroffen.

Die Regierung ordnete an, 1,2 Millionen Menschen vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Zudem dürfen 63'000 Fischerboote ihre Häfen nicht verlassen. In gefährdeten Provinzen sollten viele Schulen am Montag und Dienstag geschlossen bleiben.

Erst vergangene Woche waren auf den Philippinen 54 Menschen umgekommen, als der Sturm "Kai-Tek" über die Inselgruppe zog. Der südostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich 20 Wirbelstürmen getroffen. 2016 kamen durch den Taifun "Haiyan" mehr als 6000 Menschen ums Leben.

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SDA-ATS