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Athen/Patras - Dramatische Suchaktion im Meer zwischen Griechenland und Italien: mindestens 22 Flüchtlinge wurden am Sonntag westlich der Insel Korfu vermisst. Sie hatten sich an Bord eines kleinen türkischen Frachtschiffes befunden, das in der Nacht zum Sonntag ein Notsignal gesendet hatte.
Ein vorbeifahrender niederländischer Frachter konnte 241 der insgesamt 263 Menschen an Bord nehmen. Das Schiff ging unter, wie die Küstenwache mitteilte. Von den Schiffbrüchigen fehlte zunächst jede Spur.
Die Geretteten wurden auf Korfu in Sicherheit gebracht. Sie gaben an, 22 Menschen würden vermisst. Die meisten Flüchtlinge stammen nach eigenen Angaben aus Afghanistan, wie das Staatsfernsehen (NET) berichtete.
Die Küstenwache versuchte, mögliche Schleuser unter den Flüchtlingen auszumachen. Von welchem Hafen das Schiff ausgelaufen war, blieb zunächst unklar.
Die Hoffnung, Überlebende zu finden, schwand indes von Stunde zu Stunde. An der Suchaktion beteiligten sich fünf Schiffe, ein Helikopter und ein Flugzeug sowie Patrouillenboote der Küstenwache.
In der Hafenstadt Patras entdeckte die Polizei weitere 18 Migranten, die sich auf der Ladefläche eines Lastwagens versteckt hatten, der auf eine Fähre nach Italien kommen sollte. Der Fahrer wurde festgenommen. Schleuserbanden bringen jeden Monat tausende Migranten auf der Route Türkei-Griechenland-Italien nach Europa.

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SDA-ATS