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25'000 Euro Bonus für den Doppel-Olympiasieger

Kamil Stoch erobert am Sonntag beim Springen im deutschen Willingen mit einem 2. Rang die Führung im Weltcup-Zwischenklassement zurück.

Der Pole wurde einzig vom Norweger Johann André Forfang bezwungen. Der 22-jährige Forfang feierte seinen zweiten Weltcupsieg, nachdem er die für ihn vorteilhaften Aufwinde konsequent genutzt hatte. Pech mit der Witterung bekundete hingegen der Weltcup-Leader Richard Freitag. Der Deutsche musste sich mit Platz 28 begnügen und wurde das Gelbe Trikot los.

Stoch, der bei der Vierschanzentournee gross aufgetrumpft hat, reist als Favorit nach Pyeongchang. In Südkorea will er seinen Doppelsieg von den Spielen 2014 in Sotschi erfolgreich verteidigen.

Gregor Deschwanden tankte bei der Olympia-Hauptprobe in Willingen kaum Moral, auch wenn er am Sonntag zumindest den Finaldurchgang erreichte, sich aber mit einem 30. Rang begnügen musste. Ansonsten blieben die ohne Simon Ammann angetretenen Schweizer Skispringer ohne Weltcuppunkte. Luca Egloff (34./128,5 m), Andreas Schuler (42./121,5) und Killian Peier (49./116,5) verfolgten den Final als Zuschauer. Neben Ammann fehlten im Sauerland auch die besten Springer aus Österreich und Japan.

Die Wettkämpfe in Willingen waren die letzten vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Die Organisatoren köderten die Sportler auch mit dem "Willingen Five". Stoch, der aus einem Qualifikationssprung und vier Wettkampf-Versuchen die meisten Punkte erzielte, erhielt einen Bonus von 25'000 Euro.

Am Mittwoch steht in Pyeongchang bereits das erste Training auf der Normalschanze an. Ammann und Deschwanden vertreten die Schweizer Farben.

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