Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bei einem US-Drohnenangriff im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Wie am Freitag aus Geheimdienstkreisen in der Region verlautete, feuerten zwei unbemannte Flugzeuge fünf Raketen auf ein Gehöft im Stammesgebiet Nord-Waziristan.

Es soll Extremisten und deren Familien als Unterschlupf gedient haben. Unter den Toten seien fünf Kinder und drei Frauen.

Die von US-Spezialisten ferngesteuerten Drohnen nehmen in der Stammesregion radikal-islamische Aufständische und Terroristen ins Visier. Immer wieder kommen aber auch Zivilisten ums Leben. Im März war mit Drohnen versehentlich ein Stammestreffen beschossen worden. Dabei starben nach pakistanischen Angaben mehr als 40 Zivilisten.

Regierung und Armee verurteilen den Drohneneinsatz öffentlich, dulden ihn jedoch inoffiziell. Die Mehrheit der Pakistaner lehnt die Angriffe ab. Armeechef Ashfaq Parvez Kayani hatte erst am Donnerstag erklärt, die Angriffe "schwächten" den Kampf gegen die Extremisten, da dadurch in Pakistan die öffentliche Unterstützung für das Vorhaben verloren gehe.

Im vergangenen Jahr starben bei den Angriffen nach pakistanischen Angaben etwa 700 Menschen.

Attacke auf Grenztruppen

In der nördlich von Waziristan gelegenen Region Lower Dir attackierten mehrere Hundert Aufständische einen Posten der pakistanischen Grenztruppen und töteten 19 Soldaten.

Wie ein Regierungssprecher am Freitag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Vortag. Die Angreifer seien aus der afghanischen Provinz Kunar gekommen. Den Angaben zufolge könnten den Angriff afghanische und pakistanische Taliban-Kämpfer gemeinsam geführt haben.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS