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Rund 250 Menschen haben in Lausanne an einem Marche Blanche im Andenken an die entführte und ermordete 19-jährige Marie teilgenommen. Organisiert hatte die Kundgebung eine Mutter aus Solidarität mit den Eltern und dem Opfer nahestehenden Menschen.

"Marie hat es nicht verdient, zu sterben. Sie wäre noch am leben, wenn die Justiz ihren Mörder nicht freigelassen hätte", sagte die Organisatorin des Marche Blanche.

Der Umzug setzte sich kurz vor 15 Uhr beim Bezirksgericht Montbenon in Bewegung. An der Spitze wurden Fotos mit dem Porträt der getöteten jungen Frau mitgetragen. Nach 45 Minuten wurde das Gebäude des Massnahmenvollzugsgerichts in Renens erreicht. Vor diesem Gebäude wurden Fotos von Marie, sowie Blumen deponiert. Ausserdem wurde mit brennenden Kerzen ein Herz geformt.

Vor diesem Gebäude wurden Fotos von Marie, sowie Blumen deponiert. Ausserdem wurde mit brennenden Kerzen ein Herz geformt. Auch die Teilnehmenden formierten sich Hand in Hand zu einem Herz und verblieben so mehrere Minuten stillschweigend.

Die 19-jährige Frau war am vergangenen 13. Mai in Payerne von einem 36-jährigen Mann, der eine Beziehung zu ihr hatte, entführt und später getötet worden. Der Täter war bereits 1998 wegen Entführung, Vergewaltigung und Tötung seiner Ex-Freundin zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.

Zum Zeitpunkt der neuerlichen Tat verbüsste er die Reststrafe im so genannten Hausarrest.

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SDA-ATS