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26 Tote bei Fährunglück vor Sumatra - Über 230 Menschen gerettet

Dieser Inhalt wurde am 22. November 2009 - 09:11 publiziert
(Keystone-SDA)

Jakarta - Vor der indonesischen Insel Sumatra ist eine Fähre mit über 200 Menschen an Bord gesunken. Viele trieben noch im Wasser, Rettungsmannschaften versuchten, sie so "rasch wie möglich zu bergen", sagte ein örtlicher Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP.
Er vermutete schlechtes Wetter als Ursache für das Unglück. Seinen Angaben zufolge hatte die Fähre laut der offiziellen Liste 213 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder an Bord.
Die Fähre Dumai Express war demnach von der Insel Batam auf dem Weg nach Pekanbaru in der Provinz Riau. Gegen 10.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MEZ) sei das Schiff vor der Insel Karimun nahe Singapur gekentert.
Nach Angaben der Schifffahrtsbehörden gelang es Fischern, mindestens 15 Menschen aus der Seenot zu retten. Rettungskräfte hätten den Passagieren Schwimmwesten ins Wasser geworfen. Die Fähre sei nicht überfüllt gewesen, sagte ein Sprecher.
In Indonesien, das aus insgesamt 17'000 Inseln besteht, sind Fähren wichtige Transportmittel. Häufig kommt es wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen zu Fährunglücken.
Bis zu 335 Menschen starben, als eine Fähre im Januar in rauer See vor der Insel Sulawesi kenterte. Im Dezember 2006 kamen bei einem Fährunglück vor der Küste Javas mehr als 500 Menschen ums Leben.

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