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Vor 30 Jahren kam es bei einer Flugschau in Ramstein zu einer Katastrophe: Ein Flugzeug einer Kunstflugstaffel stürzte in die Zuschauer und explodierte. 70 Menschen wurden getötet, über 450 weitere verletzt. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/STR

(sda-ats)

30 Jahre nach der Flugtag-Katastrophe auf dem pfälzischen US-Militärstützpunkt Ramstein haben Überlebende und Hinterbliebene der 70 Toten und etwa 350 Schwerverletzten gedacht.

In der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach in direkter Nachbarschaft der Airbase traf der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Dienstag Angehörige und Opfer.

Bernhard Vogel (CDU) hatte als damaliger Ministerpräsident nach dem Unglück von einem "furchtbaren Geschehen" gesprochen: "Aus strahlender Sonne wurde ein flammendes Inferno."

Nach dem Treffen war ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Nikolaus von Ramstein-Miesenbach vorgesehen. Hinterbliebene und Überlebende sollten anschliessend im Bus zur Unglücksstelle auf dem abgesperrten Gelände der Airbase fahren.

Zum Abschluss des Gedenkens wollten sich Angehörige und Opfer an einem Mahnmal abseits des Stützpunkts versammeln. Ramstein im Landkreis Kaiserslautern ist das grösste Luftdrehkreuz der US-Streitkräfte ausserhalb der USA.

Am 28. August 1988 waren bei einer Schau auf dem US-Militärflughafen drei Jets der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori (Dreifarbige Pfeile) kollidiert. Eine Maschine stürzte in die Menge und explodierte. 67 Zuschauer und 3 Piloten starben.

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