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Rund 300 Menschen haben in Lausanne gegen den Rohstoff-Gipfel protestiert.

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Rund 300 Menschen haben am frühen Montagabend in Lausanne gegen den dort stattfindenden Rohstoff-Gipfel protestiert. Die Kundgebung wurde von der Polizei überwacht, verlief jedoch ohne Zwischenfälle.

"Alle hassen die Rohstoff-Händler" oder "Stoppt die Plünderei", schrien die Kundgebungsteilnehmer in Ouchy, in unmittelbarer Nähe des Hotels Beau-Rivage. Dort findet derzeit das sechste Gipfeltreffen des Rohstoffhandels statt.

Im Gegensatz zu früheren Jahren, als Kundgebungsteilnehmer versucht hatten, ins Hotel einzudringen, kam es am Montagabend zu keinen Zwischenfällen. Die Veranstalter der Kundgebung hatten eine Musikanlage installiert, um mit der lauten Musik "die Händler im Beau-Rivage am Schlafen zu hindern", wie sie erklärten.

Die Schweiz wurde wegen ihrer Gastfreundschaft für die Rohstoff-Handelsmultis kritisiert. Die steuerlichen Privilegien der Rohstoffhändler müssten ein Ende finden, wurde gefordert. Der Profit werde auf dem Rücken der Länder des Südens gemacht.

Das Branchentreffen des Rohstoffhandels wird jedes Jahr von der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times veranstaltet. Es findet bereits zum sechsten aufeinander folgenden Mal statt.

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SDA-ATS