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Italienische Zöllner fanden in drei Übersee-Containern 37 Tonnen Drogen. (Symbolbild)

Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Statt Haarshampoo und Tuchwaren haben italienische Zöllner in drei Übersee-Containern 37 Tonnen Drogen gefunden. Die gut 37,5 Millionen Pillen sollten von Indien über Genua nach Libyen gelangen, teilte die Finanzpolizei am Montag mit.

Bei der geschmuggelten Substanz handle es sich um Tramadol, das vor allem im Nahen Osten sowie in Nordafrika als Betäubungsmittel konsumiert werde und zur Gruppe der Opioide gehört. Die Ermittler gehen davon aus, dass mit dem Handel islamistischer Terror finanziert wird.

Die Droge habe aber auch direkte Auswirkungen auf Kriegshandlungen: Demnach nehmen Kämpfer Tramadol, um sich aufzuputschen und die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen. Den Verkaufswert der Schmuggelware schätzen die Ermittler auf etwa 75 Millionen Euro, eine Pille koste auf dem Schwarzmarkt in Nordafrika umgerechnet 2 Euro.

SDA-ATS

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