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Rund 40 Frachter liegen in Basler Rheinhäfen wegen dem Schiffsunglück beim deutschen St. Goarshausen fest. Der Unfallort ist für flussabwärts verkehrende Schiffe immer noch gesperrt; flussaufwärts ist die Durchfahrt mit Einschränkungen wieder erlaubt.

Die Güterversorgung in der Schweiz ist trotz der Behinderung nicht tangiert. Da Schiffe wieder nach Basel fahren können, habe keine der auf dem Rhein importierenden Branchen Engpässe, sagte auf Anfrage am Montag eine Sprecherin der Schweizerischen Rheinhäfen.

Über diese Häfen laufen gut 17 Prozent des Schweizer Aussenhandels. Rund die Hälfte der in Basel gelöschten Tonnagen entfällt auf Erdölprodukte.

Probleme haben jedoch Schiffseigner nach dem Ent- und Wiederbeladen in Basel, wenn sie Zielhäfen unterhalb der Loreley wie zum Beispiel Rotterdam ansteuern wollen: Die sind auch bald drei Wochen nach der Havarie nicht erreichbar. In Basel wartende Schiffe bekommen am Quai Trinkwasser; Restaurants und Läden sind nicht weit vom Hafen.

Seit 19. Januar ist die Bergfahrt am Havarieort wieder offen, mit aller Vorsicht und mit je nach Rheinpegel schwankenden Kapazitäten. So sind in Basel nach der anfänglichen Flaute plötzlich zeitweise über doppelt soviele Schiffe angekommen wie sonst. Statt etwa zehn pro Tag meldeten sich letzte Woche bis zu dreissig Frachter an.

Laut der Sprecherin hat es bei Bedarf auch noch mehr Platz zum Warten in den Basler Häfen. Deutsche Behörden rechnen jedenfalls noch mit mindestens einer weiteren Woche Sperrung für die Talfahrt, bis der Unglückstanker entladen und die Havariestelle gesichert ist.

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SDA-ATS