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Vier Monate nach dem schweren Erdbeben vom Februar ist die neuseeländische Stadt Christchurch erneut von einer Serie von Erdstössen erschüttert worden. Mehr als 40 Menschen wurden dabei am Montag verletzt.

Eines der wenigen noch intakten Gebäude in der Innenstadt stürzte ein, mehrere weitere wurden beschädigt. In etwa 47'000 Haushalten in den östlichen Vororten fiel bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt der Strom aus.

"Die Häuser stürzten in die Strasse, fielen buchstäblich um uns zusammen", sagte der Leiter der Abrissbehörde, Warwick Isaacs, auf Radio New Zealand. Bauarbeiter brachten sich in Sicherheit. Der Flughafen und die zentrale Polizeiwache der Stadt wurden zeitweise gesperrt.

Die Menschen flohen in Panik aus den Häusern, als während der Mittagszeit das erste Beben der Stärke 5,2 zu spüren war. Etwa eine Stunde später wurde ein weiteres Beben der Stärke 6,0 in etwa zehn Kilometern Tiefe registriert, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Stadt versinkt im Staub

"Wir sind in Staub gehüllt", sagte Bürgermeister Bob Parker einem Radiosender. "Das ist sehr, sehr beängstigend." Über dem abgeriegelten Stadtzentrum, das bei dem Erdbeben im Februar verwüstet wurde, stieg eine Staubwolke auf. Ziegelsteine fielen von den Dächern.

Mehr als 40 Menschen mussten nach Angaben des Rettungsdienstes wegen leichter Verletzungen im Spital behandelt werden. Zum Zeitpunkt des Bebens hielten sich etwa 200 Menschen im Stadtzentrum auf.

"Rückschlag für Christchurch"

Zwei Männer, die an der schwer beschädigten Kirche St. John's arbeiteten, wurden eingeklemmt, als Teile der Fassade in die Tiefe stürzten. Die Polizei erklärte, die Männer seien geborgen und mit Schnittwunden und Prellungen ins Spital gebracht worden.

Ein anderes Gebäude in der Nähe stürzte ein. Es hatte sich jedoch niemand im Inneren aufgehalten. An der eingestürzten Kathedrale entstand weiterer Schaden.

Ministerpräsident John Keys sagte: "Das war ein Rückschlag für Christchurch und seine Einwohner, aber er mindert nicht unsere Entschlossenheit zum Wiederaufbau.

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SDA-ATS