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Der Bundesrat wird den Dalai Lama während dessen Besuches nicht empfangen. Rund 4200 Personen äusserten in einer Petition ihren Wunsch, dass die Landesregierung bei nächster Gelegenheit ein politisches Signal setze und das geistliche Oberhaupt der Tibeter treffe.

Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) - Initiantin der Petition - übergab nach eigenen Angaben am Montag in Anwesenheit von Nationalrat Martin Naef (SP) der Bundeskanzlei in Bern knapp über 4200 unterschriebene Postkarten. Auf diesen steht der Slogan: "Es ist Zeit, den Dalai Lama zu empfangen."

Ebenso wie die Schweiz engagiere sich der Dalai Lama für Menschenrechte, Gewaltlosigkeit, Frieden und Toleranz in der Welt, schrieb die GSTF in einer Medienmitteilung. Mit dem Appell möchte die Gesellschaft im Namen der Unterzeichnenden den Bundesrat dazu ermuntern, sich wieder vermehrt auf diese Themen zu berufen und den Dalai Lama zu einem offenen Austausch zu treffen.

Der Bund wehrte sich gegen den Vorwurf, er habe sich gegen ein Treffen zwischen einem Bundesratsmitglied und dem Dalai Lama entschieden. "Der Bundesrat hat keine diesbezügliche Anfrage erhalten", hiess es vergangene Woche seitens des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Weiter hielt das EDA in der schriftlichen Stellungnahme fest, grundsätzlich seien Bemühungen für die Förderung und Durchsetzung der Menschenrechte in China ein integraler Bestandteil des politischen Dialogs der Schweiz mit China. Dazu gehörten auch die Rechte der tibetischen Gemeinschaft.

Treffen mit Parlamentariern

Der Dalai Lama hält sich seit Freitag in der Schweiz auf. Am Wochenende referierte der Friedensnobelträger in Freiburg zum Thema religionsübegreifende Ethik und nahm buddhistische Unterweisungen und Initiationen vor. Rund 16'000 Menschen nahmen am ausverkauften Event teil.

Am Dienstag steht ein Besuch in Bern auf dem Programm. Nach einem Empfang von Nationalratspräsidentin Maya Graf (Grüne) tauscht sich der Dalai Lama vor den Medien mit den Mitgliedern der Parlamentarischen Gruppe Tibet aus. Am Mittwoch beendet er seinen Aufenthalt in der Schweiz mit einem Besuch im Tibet-Institut in Rikon ZH.

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SDA-ATS