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43 Millionen Europäer haben nicht genug zu essen. Immer mehr Europäer sind auf Hilfe angewiesen, 120 Millionen sind armutsgefährdet. Das zeigt ein am Donnerstag in Genf publizierter Bericht der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC).

Der Bericht stützt sich unter anderem auf Eurostat-Zahlen. Die Studie untersuchte die humanitären Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Menschen, die Nahrungsmittel vom Roten Kreuz erhielten, europaweit in 22 Ländern um 75 Prozent. 18 Millionen Menschen erhalten von der EU finanzierte Lebensmittelhilfe.

Die europäischen Rotkreuzgesellschaften stellen in ihrem Bericht zudem fest, dass bei den Ausgaben für Gesundheit stark gespart wird. Bemerkt wird ein Anstieg beim Bedarf an psychosozialer Unterstützung für Menschen, die an Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen leiden.

Laut dem Bericht ist in 17 EU-Ländern ein Fünftel der Bevölkerung arm. "Europa ist mit der schlimmsten humanitären Krise seit sechzig Jahren konfrontiert", sagte IFRC-Generalsekretär Bekele Geleta. "Das Leben von Millionen Menschen ist über den Haufen geworfen worden in den letzten fünf Jahren, und die Situation verschlechtert sich stetig weiter."

SDA-ATS