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Zwischen Juli und September sind in der Schweiz 7825 Asylgesuche eingereicht worden - 2441 oder rund 45 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2014. Grund ist die anhaltende Welle von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer in Italien eintrafen und nach Norden weiterzogen.

In den ersten neun Monaten des laufendes Jahres trafen mehr als 140'000 Migrantinnen und Migranten in Süditalien ein, wie das Bundesamt für Migration (BFM) am Montag mitteilte. Während des ganzen Jahres 2013 landeten rund 43'000 Personen in Süditalien an.

Entsprechend deutlich ist der Anstieg der Asylgesuche in der Schweiz. Allein im September wurden 2399 neue Asylgesuche registriert. Das sind zwar 116 weniger als im August, dennoch deutlich mehr als im Vergleich zu den Monaten im zweiten Quartal.

Im dritten Quartal waren fast die Hälfte der Gesuche von Personen aus Eritrea (3531 Gesuche) und Syrien (816 Gesuche). Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Gesuche von Personen aus Eritrea verdoppelt. Bei den Gesuchen aus Syrien ist eine leichte Abnahme zu verzeichnen. 369 Gesuche gingen zudem von Flüchtlingen aus Sri Lanka ein - 155 mehr als im zweiten Quartal.

Gleichzeitig konnten 4 Prozent weniger Gesuche in erster Instanz erledigt werden. Ende September 2014 waren 17'710 Asylgesuche in erster Instanz hängig, rund 11 Prozent mehr als nach dem zweiten Quartal.

Auch die Zahl der Ausreisen oder Rückführungen ist im Vergleich zu den Monaten April bis Juni zurückgegangen - um rund 12 Prozent. 500 Gesuche wurden im Rahmen des Dublin-Verfahrens an den zuständigen Staat überstellt.

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SDA-ATS