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Detroit - Eine Gruppe von früheren Chrysler-Beschäftigten geht gegen den deutschen Autohersteller Daimler vor. Die mehr als 450 Ex-Mitarbeiter verlangen, dass der ehemalige Chrysler-Eigentümer für ihre Renten gerade steht, die sie mit der Insolvenz des US-Autokonzerns im letzten Jahr verloren hatten.
Die Gruppe reichte am Freitag eine Sammelklage vor dem Bezirksgericht in Wayne County (US-Bundesstaat Michigan) ein. Auch vom Finanzinvestor Cerberus verlangen die ehemaligen Beschäftigten Geld.
Die Beteiligungsgesellschaft hatte 2007 die Kontrolle über Chrysler übernommen; Daimler übertrug ihr 80,1 Prozent seiner Anteile. Der mit Staatshilfe gerettete US-Autokonzern selbst bleibt ausdrücklich von Forderungen verschont.
Chrysler erholt sich langsam von der schweren Krise und der Beinahepleite. Die Verkaufszahlen steigen, Gewinne rücken näher. Experten sehen das Unternehmen aber noch nicht endgültig über den Berg. Mittlerweile lenkt der italienische Fiat-Konzern die Geschicke des kleinsten der drei US-Autohersteller.

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SDA-ATS