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Das Bundesamt für Justiz (BJ) blockt im Zuge des FIFA-Korruptionsskandals 50 Schweizer Konten bei verschiedenen Banken. Es handelt sich um einen hohen zweistelligen Millionen-Betrag.

Das Bundesamt für Justiz (BJ) hatte bereits Ende Mai bekannt gemacht, dass in der Schweiz Konten gesperrt wurden. Nun wurde im "Tages Anzeiger" vom Donnerstag erstmals eine Grössenordnung der gesperrten Gelder genannt. BJ-Sprecher Folco Galli bestätigte der Nachrichtenagentur sda dazu, dass es sich um einen "hohen zweistelligen Millionenbetrag" handelt.

Laut Galli haben die US-Behörden im Rahmen der Rechtshilfe um Unterlagen zu 50 Konten auf zehn verschiedenen Banken in der Schweiz ersucht. Effektiv gesperrt worden seien zwölf Konten aufgrund des Rechtshilfeersuchens.

"Allein schon aufgrund der Dimensionen gehört der Fall sicher zu den grössten in unserem Amt", sagte Galli weiter. Darum dauere es auch eine gewisse Zeit, bis effektiv Beweismittel herausgegeben würden.

So hat die Schweiz bisher in diesem Fall noch keine Rechtshilfe an die USA geleistet. Laut dem BJ-Sprecher sind zwar erste Verfügungen erlassen worden. Sie sind allerdings noch nicht rechtskräftig. Bleiben Beschwerden dagegen aus, so könnten im besten Fall noch vor Ende Jahr erste Beweismittel an die USA übermittelt werden.

Das BJ muss jeweils prüfen, ob es zwischen den Bankunterlagen und den im Rechtshilfegesuch genannten Straftatbeständen einen Zusammenhang gibt. Zudem müsse untersucht werden, ob die Akten für das Strafverfahren in den USA nötig und relevant seien, beispielsweise um Geldflüsse zu rekonstruieren.

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SDA-ATS