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Und wieder dreht sich in Basel das Riesenrad: Am Samstag hat am Rheinknie die 547. Herbstmesse begonnen.

Archivbild: Keystone

(sda-ats)

Basel steht in den nächsten zwei Wochen wieder im Zeichen von Riesenrad, wilden Bahnen, Marktständen und kulinarischen Köstlichkeiten: Am Samstag hat bei schönem Wetter zum 547. Mal die Basler Herbstmesse begonnen.

Eingeläutet wurde der älteste und grösste Jahrmarkt der Schweiz wie gewohnt Punkt 12 Uhr vom Glöcklein der Martinskirche. Erwartet werden zur Herbstmesse mit ihren insgesamt acht Standorten beidseits des Rheins wiederum rund eine Millionen Besucherinnen und Besucher.

Neben vielen altbewährten Traditionsständen und -bahnen hat es dieses Jahr an der Herbstmesse mehr als 30 neue Attraktionen. Dazu zählen eine Achterbahn mit einer Schienenlänge von 980 Metern oder oder die Riesenschaukel "Konga", die dem Publikum in 45 Metern Höhe ein Dschungelerlebnis verspricht.

Nicht an Beliebtheit verloren hat der traditionelle "Hääfelimärt" auf dem Petersplatz. Dem Zeitgeist entsprechend gibt es an der Herbstmesse nun auch Verpflegungsstände mit vegetarischen Leckerbissen. Für die Teilnahme am Grossevent haben sich 1003 Schausteller und Marktfahrer beworben. 508 erhielten eine Zusage.

"D'Mäss" dauert dieses Jahr bis zum 12. November. Auf dem Petersplatz endet sie jedoch zwei Tage später. Bis zum 5. November finden gleichzeitig die Basler Weinmesse und die Herbstwarenmesse statt, in deren Rahmen das erste Urban Art Festival durchgeführt wird. Während neun Tagen geben Graffiti- und Street Art-Künstler aus dem In- und Ausland einen Einblick in ihr Schaffen

Die Basler Herbstmesse blickt auf eine lange Tradition zurück. 1449 ging in Basel mit dem 18-jährigen Konzil auch ein wirtschaftlicher Aufschwung zu Ende. Ein Jahrmarkt sollte helfen, Gegensteuer zu geben. 1471 erhielt die Stadt schliesslich von Kaiser Friedrich III. die Erlaubnis dazu. Seither gibt es in Basel ohne Unterbruch "d'Mäss".

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SDA-ATS