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Lewis Hamilton sichert sich nach einer Geduldsprobe die Pole-Position für den Grand Prix von Italien. Der Brite steht zum 69. Mal auf dem besten Startplatz und ist damit alleiniger Rekordhalter.

Die Qualifikation hatte programmgemäss begonnen, obwohl der starke Regen die Rennstrecke im Königlichen Park stellenweise unter Wasser gesetzt hatte. Nach viereinhalb Minuten folgte bereits der Unterbruch, zumal sich die Bedingungen noch einmal verschlechterten. Für Romain Grosjean im Haas kam der Entscheid der Rennleitung zu spät. Der für Frankreich startende Genfer verlor wegen des Aquaplanings die Kontrolle über das Auto und fand sich in den Leitplanken wieder.

Nach Grosjeans Malheur war langes Warten angesagt. Je länger sich die Wiederaufnahme des Betriebs auf der Strecke hinauszögerte, desto mehr wurde die Verlegung des Qualifyings auf Sonntag zur Option. Doch die Geduld sollte sich auszahlen. Nach mehr als zweieinhalb Stunden wurde der Kampf um die Startplätze fortgesetzt.

In diesem Kampf zeigte sich Hamilton am Ende überlegen. Bei den sich stetig verändernden Bedingungen aufgrund der Regenstärke setzte sich der Engländer mit über einer Sekunde Vorsprung auf Max Verstappen und Daniel Ricciardo in den Red Bull an die Spitze des Klassements. Der Niederländer und der Australier werden allerdings wegen dem Austausch von Antriebselementen in der Startaufstellung weit nach hinten gereicht werden. Neben Hamilton in der Frontreihe wird der junge Kanadier Lance Stroll im Williams stehen. Stroll beendete das Qualifying als Vierter.

Kimi Räikkönen und WM-Leader Sebastian Vettel landeten in den Ferrari auf den Plätzen 7 und 8, profitieren aber ebenfalls von der Rückversetzung der beiden Red-Bull-Fahrer und machen so in der Startkolonne zwei Positionen gut.

Vor einer Woche in Belgien hatte Hamilton mit der Eroberung der 68. Pole-Position den Rekord von Michael Schumacher egalisiert. Nunmehr steht er mit 69 besten Startplätzen allein an der Spitze dieser Statistik.

Das Fahrer-Duo des Teams Sauber vermochte einzig Grosjean hinter sich zu lassen, der nach seinem Unfall nicht mehr mittun konnte. Weil aber nicht weniger als sechs Fahrer mit Strafversetzungen in der Startaufstellung belegt wurden, nehmen Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein den Grand Prix von Italien von den Plätzen 12 beziehungsweise 13 in Angriff.

Monza. Grand Prix von Italien. Startaufstellung: 1 Lewis Hamilton (GBR), Mercedes. 1:34,660. 2 Lance Stroll (CAN), Williams-Mercedes, 1,478. 3 Esteban Ocon (FRA), Force India-Mercedes, 2,165. 4 Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 2,279. 5 Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 2,433. 6 Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 2,510. 7 Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes, 2,697. 8 Stoffel Vandoorne (BEL), McLaren-Honda, 3,603. 9 Sergio Perez (MEX), Force India-Mercedes. 10 Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault. 11 Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. 12 Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari. 13 Pascal Wehrlein (GER), Sauber-Ferrari. 14 Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari. 15*** Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault. 16* Nico Hülkenberg (GER), Renault. 17* Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault. 18**** Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault. 19** Jolyon Palmer (GBR), Renault. 20***** Fernando Alonso (ESP), McLaren-Honda. - * Rückversetzung um 10 Plätze (Wechsel von Antriebselementen). - ** Rückversetzung um 15 Plätze (Wechsel von Antriebselementen). - *** Rückversetzung um 20 Plätze (Wechsel von Antriebselementen). - **** Rückversetzung um 25 Plätze (Wechsel von Antriebselementen und des Getriebes). - ***** Rückversetzung um 35 Plätze (Wechsel Antrieb). - 20 Fahrer im Qualifying.

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SDA-ATS